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Das erste richtig sonnige Wochenende in diesem Jahr verbrachten die Karatesportler der Wettkampfgemeinschaft aus Universität Gießen und FH Gießen-Friedberg nicht auf der Terrasse, sondern in der Hauptstadt Berlin auf der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Karate. Das Team bestand aus Athleten des Karate-Dojo Lich, ergänzt durch eine erfolgreiche Leistungsathletin aus Limburg. Die Deutsche Hochschulmeisterschaft dient als Qualifikation für europäische und internationale Meisterschaften. Insgesamt erzielten die Karateka der WG Gießen zwei erste Plätze, einmal Platz drei und viermal Platz fünf.
Am Wettkampftag gingen die Sportler mit großen Erwartungen an nahezu allen Wettkampfflächen gleichzeitig an den Start. Eine schwierige Aufgabe für den Teambetreuer und Erfolgssportler Sascha Marth. Zu beobachten war, dass sich sowohl Turnierneulinge wie Alexander Becker als auch erfahrene Topsportler, wie z.B. Jutta Heselhaus, in den ersten Runden gegen ihre Gegner durchsetzten konnten. In den Qualifikationsrunden zu den Finalkämpfen mussten sie jedoch größtenteils ihren Gegnern den Vortritt lassen. Dabei rief vor allen Dingen eine Entscheidung um den Bundeskaderathleten Jan Urke Unmut bei den Gießener Sportlern hervor, als er trotz starker Leistung im Poolfinale nur eine von drei Kampfrichterflaggen erhielt. Immerhin gewann Urke den Kampf um Platz 3. Der Ärger verflog endgültig mit dem Finaleinzug und Titelgewinn der zukünftigen Bundeskaderathletin Katharina Beitler im Kumite. In der Paradedisziplin des Karate-Dojo Lich, dem Kata-Teamwettbewerb, überzeugte das Team mit Jan Urke, Jonas Glaser und Andre Stang die Kampfrichter mit Kampfgeist, präziser Technik und harten Würfen. Sie sicherten sich den ersten Platz vor den Teams der Uni Bonn und der Uni Karlsruhe. Fünfte Plätze erkämpften sich Alexander Becker und Jutta Heselhaus im Kata sowie Andre Stang und Jutta Heselhaus im Kumite.
Bericht: KD Lich
Bildergalerie zur Deutschen Hochschulmeisterschaft